Der HOTSPOT28 ist einer der 30 Hotspots bundesweit, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in enger Abstimmung mit dem Bundesumweltministerium (BMUKN) und den Bundesländern ermittelt hat. Diese Regionen weisen einen besonderen Reichtum charakteristischer Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten auf oder kurz gesagt, gibt es in diesen Gebieten eine hohe biologische Vielfalt. Heute, am „Internationalen Tag der biologischen Vielfalt“, wollen wir explizit darauf aufmerksam machen, wie wichtig das Thema Biodiversität ist.
Biologische Vielfalt umfasst Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen – ebenso wie ihre Lebensräume und genetische Vielfalt. Sie macht unsere Natur widerstandsfähiger gegenüber Klimawandel und Umweltveränderungen. Schon kleine Veränderungen können helfen und schützen die Artenvielfalt.
Hier gibt es einige Beispiele dafür: Artenreiche Wiesen können deutlich mehr Insekten und Tiere beherbergen als monotone Grünflächen. Jede Art erfüllt eine wichtige Aufgabe im natürlichen Gleichgewicht – auch die kleinsten Lebewesen. Moore, Wälder und Meere sind wichtige Kohlenstoffspeicher und helfen beim Klimaschutz. Heimische Pflanzen bieten Nahrung und Schutz für viele Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel. Der Verlust von Lebensräumen gehört weltweit zu den größten Gefahren für die biologische Vielfalt. Die 30 Hotspots der biologischen Vielfalt nehmen insgesamt elf Prozent der Fläche der Bundesrepublik ein. Hier gibt es einen Überblick über die Maßnahmen des HOTSPOT28, um eine höhere Biodiversität zu erreichen.
Seit 2001 wird der 22. Mai als „Internationaler Tag der biologischen Vielfalt“ begangen und erinnert an den 22. Mai 1992, an dem das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) offiziell angenommen wurde. Der Tag soll das Verständnis und das Bewusstsein für Biodiversität, ihren Wert und ihrer Bedrohung erhöhen.