Termine

Workshops, Exkursionen & mehr: Hier informieren wir über sämtliche Veranstaltungen, die das Team des HOTSPOT28 und seine fünf Verbundpartner allen Interessierten anbieten. Ab 2026 wird ein Schwerpunkt die Umweltbildung sein, mit regelmäßigen thematischen Angeboten sowie die gezielte individuelle Gestaltung von Terminen für unterschiedliche Zielgruppen.

Unsere kommenden Veranstaltungen

Im Projekt „HOTSPOT28 – Natürlicher Klimaschutz im Norden“ stehen Kegelrobben als große Meeressäuger stellvertretend für den Lebensraum Küstengewässer. Nachdem die größten Raubtiere Deutschlands bei uns über viele Jahrzehnte nicht mehr heimisch waren, kehren sie jetzt zurück.

Mit der Robbenskulptur will der BUND MV auf das Thema aufmerksam machen, über richtiges Verhalten gegenüber den Tieren informieren und das Robbennetzwerk ausbauen. Zusammen mit dem Künstler Peter Hecht wird die Skulptur in Gollwitz auf der Insel Poel, feierlich eingeweiht. Seien Sie dabei, kommen Sie mit uns ins Gespräch und erfahren Sie mehr über die Vielfalt an der mecklenburgischen Ostseeküste. 

Wann: 
Freitag, 4. September 2026, 15.00 Uhr

Wo: Gollwitz/Insel Poel, Strandaufgang

Kontakt? LPV Dummersdorfer Ufer e.V., per E-Mail: evelyne.beckmann@dummersdorfer-ufer.de

Gut zu wissen: Um 15.00 Uhr wird die Robben-Skulptur eingeweiht. Danach werden der BUND MV und der LPV Dummersdorfer Ufer e.V. als Lead-Partner des HOTSPOT28 außerdem vor Ort sein, um dort mit Interessierten, Einheimischen und Touristen, ins Gespräch zu kommen. 

Anmeldung: nicht erforderlich

Mit dem BUND MV Meer und Küste erleben
Die Sandbank Lieps in der Wismarbucht hat sich zu einem beliebten Ruheplatz für Robben entwickelt. Die Schiffsfahrten werden regelmäßig durch die BUND-Referent:innen für Meereesäuger Lena Hohls und Karsten Schweichhart begleitet. Sie teilen ihr Wissen über Ostsee, Meeressäuger und Vögel und berichten von der Rückkehr der fast ausgerotteten Kegelrobben und ihrer Bedeutung für eine lebendige Ostsee. Hier kann man lernen, die beiden heimischen Robbenarten zu unterscheiden. Denn gelegentlich ruhen sich auch Seehunde auf der Sandbank aus. Auch ist zu erfahren, was man bei einer möglichen Begegnung mit einer Robbe am Strand oder auf dem Wasser tun kann.
Die Ausfahrten des Fahrgastschiffes stellen eine erprobte und störungsarme Alternative zu den nicht erwünschten individuellen Fahrten mit Sportbooten dar. 

Bitte eine Stunde vor Abfahrt da sein!
Die Schiffsfahrt selbst ist ein kostenpflichtiges Angebot von MS „Seebär“.
(18 Euro pro Person, Kinder reduziert, wetterbedingte Fahrplanänderungen, siehe www.ms-seebaer-boltenhagen.de. Es sind keine Reservierungen möglich.)

Wann:
Freitag, 04.09.2026, 11:00 Uhr
Samstag, 12.09.2026, 11:00 Uhr
Samstag, 19.09.2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 23.09.2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 30.09.2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 07.10.2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 14.10.2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 21.10.2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 28.10.2026, 11:00 Uhr
* bitte immer schon eine Stunde früher am Boot sein

Wo: Ort: MS „Seebär“, Weiße Wiek, Steg Nähe Mecklenburger Allee 1, 23946 Tarnewitz (Boltenhagen)

Kontakt: BUND MV e.V. nicola.boll@bund-mv.de

Gut zu wissen: Die Tour dauert eine Stunde. Reservierung nicht möglich

Ausgestattet mit Keschern, Becherlupen und Gläsern erkunden wir die Teichbiotope auf dem weitläufigen Vereinsgelände im Lübecker Stadtteil Kücknitz und tauchen ein in die faszinierende Welt der Wasserbewohner! 

Mit etwas Glück können zahlreiche Lebewesen erwischt und beobachtet werden, die sich im Wasser tummeln – beispielsweise skurrile Wasserskorpione, kleine rote Wassermilben, Rückenschwimmer, Ruderwanzen, Taumelkäfer, Furchenschwimmer, Libellenlarven oder auch Egel. Und dort zwischen Seerosen und Schilf... versteckt sich dort nicht ein Frosch? Spielerisch wird anschließend das Wissen mit Memorykarten wiederholt, auf denen die Tiere noch einmal wiedererkannt und benannt werden müssen. Um die Tümpel vollständig zu erschließen, gehen wir darüber hinaus natürlich auch auf die vielfältigen Pflanzen am Ufer ein.  

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Verbundprojektes „HOTSPOT28 – Natürlicher Klimaschutz im Norden“ statt und ist kostenfrei.

Wann: 
11.09.2026, 15 - 16:30 Uhr
16.09.2026, 16 - 17.30 Uhr

Wo: Naturschutzstation Dummersdorfer Ufer, Resebergweg 11, 23569 Lübeck

Kontakt: Telefon: 04502 999 6465 oder E-Mail: naturwerkstatt@dummersdorfer-ufer.de

Gut zu wissen: Teilnahme ab sechs Jahren

Anmelden können Sie sich hier

Aus dem ehemaligen Grenzstreifen im geteilten Deutschland ist heute ein langes Band des Lebens geworden, in der die Natur Vorrang hat und das viele unterschiedliche Lebensräume miteinander verbindet – das Grüne Band. In Mecklenburg-Vorpommern im Gebiet des HOTSPOT28 erstreckt sich das Grüne Band auch entlang der Ostseeküste. Der BUND lädt zu Exkursionen auf dem Meer und an der Küste ein:

Strandführungen – das Steilufer entlang der Hohen Wieschendorfer Huk
Nicht nur landschaftlich beeindruckt die Steilküste der Hohen Wieschendorfer Huk. Sie stellt auch ein besonderes Refugium für Tiere und Pflanzen dar. Auf Findlingen im Wasser ruhen Kegelrobben und Seehunde gern, das Kliff lockt seltene Höhlenbrüter. Während der Strandwanderung zusammen mit BUND-Rangerin Ute Becker lässt sich viel Interessantes erfahren und Bereicherndes entdecken. Mit etwas Glück ist sogar eine Robbenbeobachtung möglich.  

Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Für den Rückweg ist zusätzlich eine halbe Stunde einzuplanen. 

Wann:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:00 Uhr
Wo: Marina Hohen Wieschendorf, Zum Anleger 51, 23968 Hohen Wieschendorf (Parkplatz ist gebührenpflichtig)

Kontakt: BUND MV e.V. ute.becker@bund-mv.de

Gut zu wissen: Geeignet für Groß und Klein, einschließlich Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter. Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung: nicht erforderlich

In Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Herrnburg begeben wir uns am 31. Oktober 2026 auf eine Reise ins Dunkel des Waldes. Mit Taschenlampen und Kostümen gehen wir auf die Spuren von Fledermaus, Fischotter und Co. Nur wer mutig ist, wird am Ende den Schatz des Waldes finden.

Wann: 
Samstag, 31. Oktober 2026, 17:00 Uhr

Wo: Kirchengemeinde Herrnburg, von da aus Wanderung zum Wald 

Kontakt: BUND MV e.V., Jessica Sommer: jessica.sommer@bund-mv.de
und Corinna Stegemann, mobil: 0174 1928959 

Gut zu wissen:  Zum Abschluss gibt es Grillgut, Kuchen und Getränke. Bitte achten Sie auf festes Schuhwerk und bringen Sie Taschenlampen mit. 

Anmeldung: nicht erforderlich

Im Einsatz für zarte Schönheiten 

In der Natur sind es oft die zartesten Wesen, die extremen Bedingungen am besten trotzen können. Wo beispielsweise Hitze und Trockenheit anderen Arten das Leben erschweren, fühlen sich sogenannte xero-thermophile Arten, also solche, die genau diese Bedingungen lieben, besonders wohl und können dadurch einen Konkurrenzvorteil gegenüber anderen Arten erlangen, von denen sie auf anderen Standorten verdrängt würden. Jedoch führen Stickstoffeinträge aus der Atmosphäre und ausbleibende Nutzung von Flächen dazu, dass solche Extremstandorte in unserer heutigen Landschaft immer seltener werden. Dies betrifft auch das heutige Grüne Band, den Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze, der einst einerseits ein Todesstreifen war, andererseits vielen dieser Arten ein Refugium bot.

Um bedrohten Arten wie Blauflügeliger Ödlandschrecke, Wildem Stiefmütterchen, Sand-Strohblume, Grasnelke und Co. zu helfen, wollen wir am 21. November 2026 anpacken und vor allem Gehölze, die einen für diese Arten so wichtigen Lebensraum in Herrnburg zu überwachsen drohen, entfernen. Dabei freuen wir uns über jede Hilfe.  

Wann: 
Samstag, 21. November 2026 (genauer Zeitpunkt folgt)

Wo: Herrnburg (genauer Treffpunkt folgt)

Kontakt: Stiftung Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern: Jörg Mose, j.mose@stun-mv.de
BUND MV e.V.: Jessica Sommer, jessica.sommer@bund-mv.de

Gut zu wissen:  Da es sich um einen Pflegeeinsatz handelt, sollte möglichst auf festes Schuhwerk und Handschuhe geachtet werden. Die entkusselten Nadelbäume und Baumreste können und sollen als Weihnachtsschmuck verwendet werden. 

Anmeldung: nicht erforderlich